Die Beleuchtung und die Farbgebung im Raum hängen miteinander zusammen. Die Beleuchtungsstärken und die Reflexionsgrade großer Flächen bestimmen, wie hell und kontrastreich der Raum insgesamt wahrgenommen wird.
Der Reflexionsgrad ist der Anteil des auftreffendes Lichts, der von einer Fläche reflektiert wird.
Farben haben unterschiedliche Reflexionsgrade. Je höher der Reflexionsgrad ist, umso mehr Licht wird von einer Fläche reflektiert und umso heller wirkt sie. Bei der Einrichtung und Gestaltung von Büroräumen ist es daher wichtig, auch die Reflexionsgrade der Flächen zu beachten.
Der Reflexionsgrad wird in Prozent angegeben (beispielsweise 75%) oder als dimensionslose Zahl mit zwei Stellen hinter dem Komma (zum Beispiel 0,75).
Der Reflexionsgrad kann entweder gemessen oder annähernd mithilfe einer Reflexionsgradtafel ermittelt werden.
Reflexionsgradtafeln (oder auch Reflexionswertetafeln genannt) können im Internet bezogen werden. Die Tafeln weisen eine Vielzahl von – mit den Reflexionsgraden bezeichneten - Farbfeldern auf, in die jeweils ein Loch gestanzt ist. Die Karte wird auf die zu bestimmende Farbfläche gelegt und möglichst im Abstand von zwei bis vier Meter betrachtet. Von dem beschrifteten Farbfeld, das die Helligkeit der Untergrundfarbe am besten trifft, kann dann der Reflexionsgrad abgelesen werden.
Außerdem können für Farben aus gebräuchlichen Farbkatalogen (z. B. RAL, scala; NCS) die Reflexionsgrade bei den Farbherstellern erfragt werden. Mitunter werden auch Softwarekataloge angeboten, in denen die jeweiligen Reflexionsgrade aufgeführt sind.
Für einen ausgewogenen Helligkeitseindruck im Raum werden folgende Reflexionsgrade empfohlen:
Klicken Sie den gewünschten Bereich an (Wand, Decke etc.).
Wählen sie eine Farbe aus und Sie erhalten dann einen Eindruck, welche Farben den empfohlenen Reflexionsgraden entsprechen.