Die Stärkung des Selbstwertgefühls der Auszubildenden gelingt um so besser, je erfolgreicher alle am Bildungsprozess Beteiligten an einem Strang ziehen.

Dieses kann auf institutioneller Ebene durch den gemeinsamen und kontinuierlichen Auf- und Ausbau einer Vertrauenskultur gefördert werden.

Die Vertrauenskultur basiert auf gegenseitiger Wertschätzung, Partizipation, Leistung und Gegenleistung, gesunder Kommunikation, einer konstruktiven Konflikt-, Streit- und Kooperationskultur sowie auf Arbeitszufriedenheit.

Vertrauenskultur basiert auf wesentlichen vertrauensbildenden Normen:

Eine gelebte Vertrauenskultur hat positiven Einfluss auf Teamverhalten, Verständnis und Verlässlichkeit zwischen allen Organisationsmitgliedern und kann damit wesentliche Basis für ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Ausbildern und Auszubildenden bilden. Sie kann so zur Stärkung des Selbstwertgefühls und damit zur Gewaltprävention beitragen.

Denn: Je persönlicher, vertrauensvoller und harmonischer sich die Beziehungen zwischen Lehrerin/Lehrer und Schülerin/Schüler gestalten, desto geringer sei die Wahrscheinlichkeit gewaltförmiger Handlungen, so das Fazit einer Schulstudie. Quelle

Grafik: Vertrauenskultur