Etwas tun, was die Täter ablenkt, zum Beispiel laut
schreien, andere Passanten aufmerksam machen, im Gebäude
durch Beleuchtungswechsel, eigene Position im Raum,
Ausschalten von Maschinen ...
Andere, die helfen könnten, direkt ansprechen: Frau
Braun/Sie mit dem roten Pullover, holen Sie Hilfe. (Bei
allgemeiner Bitte um Hilfe fühlt sich niemand
angesprochen.)
Von "Dazwischentreten", also einer Deckung des
Opfers durch die Helfer, bis hin zu "handgreiflicher"
Hilfe durch Abdrängen, Wegschubsen oder Festhalten
des Angreifers. (Achtung: Eigensicherung hat
Vorrang).
Achtung: Eigensicherung hat auch hier Vorrang. Verbal die
Herausgabe verlangen. Sich die Waffen oder Gegenstände
nicht in die Hand geben lassen, sondern ein Ablegen
verlangen und dann sichern.
Oder je nach Situation: bei Waffengebrauch "sichere"
Orte aufsuchen, die anderen aus der "Schusslinie"
bringen ...
Das Opfer versorgen (Erste Hilfe) bzw. bei ihm bleiben
bis Hilfe kommt (bei Verletzungen oder Schock den
Notarzt rufen) oder - falls der Ausbilder woanders
gebraucht wird - dafür sorgen, dass jemand beim
Opfer bleibt.
In schwerwiegenden Fällen auch psychologische Erste
Hilfe veranlassen.
Möglichst gut beobachten, damit man die Situation später, zum
Beispiel bei der Polizei, als Zeuge gut beschreiben kann. Sich als Zeuge
zur Verfügung stellen.
Wichtig ist es auch Zeugen anzusprechen und (falls unbekannt) deren
Personalien aufzunehmen.