- wenige: Je
weniger, umso besser! Möglichst nicht mehr als
sechs, zum Beispiel eine Verhaltensregel, eine
Kommunikationsregel, eine Umgangsregel, eine
Eigentumsregel.
- vernünftig: Brauchen
wir diese Regel wirklich? Welche Rechte werden durch
diese Regel geschützt? Fördert sie das Lernen?
Vermeidet sie Konflikte?
- verständlich: Kurze
und einfache Sätze sollen die Sache auf den Punkt
bringen.
- positiv: nicht als
Verbot, sondern möglichst als Gebot formulieren,
ohne "nicht" oder "kein".
- verbindlich: Die erwünschte
Verhaltensweise nicht als "Wir wollen .../Ich will
... Zum Beispiel statt: "Wir wollen uns nicht
unterbrechen." besser: "Wir lassen andere
ausreden und hören uns zu."
- beobachtbar: sichtbares,
konkretes Verhalten beschreiben, also nicht einfach
"gut" oder "nett sein", sondern
"Wir helfen uns gegenseitig." bzw.
"Ich helfe anderen!"
- kompatibel: Die Regel
darf nicht im Widerspruch zu Hausordnung oder
Unternehmensleitlinien stehen.
- durchsetzbar: Ist die
Einhaltung ohne großen Aufwand kontrollierbar? Was
passiert, wenn sie nicht befolgt wird?
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