Die "Gewaltfreie Kommunikation" ist ein spezielles Konzept, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Gewaltfreie Kommunikation ist inzwischen fester Bestandteil in allen Mediationsausbildungen und in ziviler Konfliktbearbeitung.

Rosenberg geht von der Grundannahme aus, dass ein Mensch mit allem, was er tut, ein Bedürfnis zu befriedigen versucht und dass es bei aggressiven Auseinandersetzungen und Gewalt immer auch um das Bedürfnis nach Wertschätzung und Respekt geht.

Die "Gewaltfreie Kommunikation" zielt deshalb darauf ab:

  • befriedigende Beziehungen zu anderen aufzubauen und zu erhalten,
  • die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, ohne anderen Gewalt anzutun,
  • verletzende Kommunikationen zu verändern und
  • Konflikte friedlich zu lösen.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen im Kommunikationsprozess vier Komponenten berücksichtig werden:

1. Beobachtungen

2. Gefühle

3. Bedürfnisse

4. Bitte

Bei der "Gewaltfreien Kommunikation" geht es darum herauszufinden, was jeder Mensch tatsächlich fühlt, braucht und will.

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