Das Ergebnis des "Gewaltthermometers" liefert in der Regel viel Stoff zum Nachdenken. Es eignet sich, um zum Beispiel über folgende Fragen zu reflektieren:
- In welchem Skalenbereich liegen meine häufigsten Zuordnungen?
- Welche Kriterien verwende ich (unbewusst) zur Identifizierung von Gewalt?
- Welches Konfliktpotenzial liegt darin, dass ich diverse Alltagssituationen hinsichtlich ihrer Gewalthaltigkeit sehr unterschiedlich bewerte?
- Gibt es bei mir "blinde Flecken" in der eigenen Gewaltwahrnehmung?
Das "Gewaltthermometer" eignet sich auch als Gruppenübung
(siehe unten).
Mit der Übung "Gewaltthermometer" können die Ausbilder,
aber auch die Auszubildenden in der Gruppe das eigene Gewaltverständnis
reflektieren, die Gewaltdefinitionen vergleichen und über eventuelle
Unterschiede ins Gespräch kommen.
Die Reflektion des eigenen Gewaltverständnisses auf der persönlichen Ebene, die Thematisierung von Gewalt und eine Diskussion unterschiedlicher Gewaltbegriffe reicht für eine sinnvolle Gewaltprävention noch nicht aus.
Ein sehr wichtiger Schritt ist ein gemeinsamer Gewaltbegriff. Dazu erfahren Sie mehr ab der nächsten Seite.


