"Mensch,
das mit der Brille
sage ich
doch nicht,
um Sie
zu ärgern."

Basierend auf der Erkenntnis, dass uns allen Gefühle und Bedürfnisse gemeinsam sind, entwickelte Marshall. B. Rosenberg Anfang der 60er Jahre eine Methode, einfühlsam (empathisch) miteinander zu kommunizieren und damit Toleranz und Respekt auch verbal deutlich zu machen.
Die Grundlage der Methode von Marshall B. Rosenberg ist das partnerschaftliche Menschenbild, das ein harmonisches Miteinander wünscht. Toleranz und Achtung vor der Situation und dem Erleben des Anderen spielen dabei eine zentrale Rolle.
Ein wichtiges Mittel zur Verhinderung von Konflikten und Gewalt ist die Bereitschaft und Fähigkeit zu Empathie (Einfühlungsvermögen).
"Das Gefühl, verstanden zu werden, hat auf Menschen eine erstaunliche Wirkung. Gerade in Stress- und Konfliktsituationen wirkt es entlastend, entkrampfend, befreiend, sogar versöhnend. Derselbe Mensch, der eine Minute zuvor noch aggressiv und störrisch war, sich eingeigelt und seine Stacheln ausgefahren hatte, (...) wird durch das Gefühl, verstanden zu werden, plötzlich offener, zugänglicher, erreichbarer, kooperativer. Wenn es uns gelingt, dieses Gefühl durch gutes Zuhören und Konzentration auf seine Bedürfnisse zu verstärken, kann sich die gesamte Qualität der Beziehung verwandeln: Aus einem Gegeneinander wird ein – zunächst noch vorsichtiges – Miteinander." Quelle

