- Beschränken Sie
sich in Ihrer Kritik auf Fakten. Kritisieren Sie
niemals die Person, sondern nur das
Verhalten/Handeln.
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- Verallgemeinern Sie
nicht. Hüten Sie sich vor Rundumschlägen
aus der Reihe "Du taugst sowieso nichts".
Solche Kritik ist destruktiv. Sie erreichen damit
nur, dass Ihr Gegenüber sich vor Ihnen
verschließt.
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- Kritisieren Sie Ihren
Gesprächspartner nicht in Gegenwart Dritter.
Das kann von ihm als Bloßstellung empfunden
werden.
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- Wählen Sie eine günstige
Zeit und nehmen Sie sich Zeit. Ist der Kritisierte
in Zeitnot, hört er womöglich nur mit
halbem Ohr zu. Sind Sie in Zeitnot, finden Sie
vielleicht nicht die richtigen Worte.
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- Fassen Sie sich kurz.
Erklären Sie klar und deutlich, was Sie stört.
Setzen Sie dazu die 4 Schritte der gewaltfreien
Kommunikation um und/oder benutzen Sie
Ich-Botschaften. Dadurch fühlt sich der Andere
nicht angegriffen und ist offener für eine Lösung.
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- Achten Sie auf die Körpersprache.
Und beachten Sie die intime Distanzzone.
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- Lassen Sie dem
Kritisierten eine Lösung offen, bei der er sein
Gesicht wahren kann. Besser noch: Suchen Sie
gemeinsam nach einer Lösung.
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Lob:
Damit sich Ihr Gegenüber auch wirklich über ein Lob aus Ihrem Mund freuen kann:
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- Verzichten Sie darauf,
Lob nur als "Verpackung" für Kritik
zu missbrauchen. Wenn Sie Lob aussprechen, loben Sie
- und lassen Sie das "... aber" weg.
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- Loben Sie ohne
Hintergedanken, und hängen Sie nicht hinter das Lob
einen Wunsch oder eine Erwartung an.
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- Loben Sie nur, wenn Sie
es ehrlich und aufrichtig meinen. Wenn Lob zu
dick aufgetragen oder sogar strategisch eingesetzt
wird, wird es unglaubwürdig.
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- Übertreiben Sie es
nicht mit dem Lob. Loben Sie nicht für
Selbstverständlichkeiten. Wer alles und immer
in den Himmel lobt, erzielt mit seinen Worten keine
Wirkung mehr.
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