
Sofort:
In der akuten Situation ist es vorrangig, die Situation zu
beenden, damit niemand zu Schaden kommt.

Kurzfristig:
Die anschließende Reaktion hängt davon ab, auf
welcher Eskalationsstufe sich der Konflikt befindet. Wenn möglich,
gilt es, das Gespräch zu suchen und zu verhindern, dass der
Konflikt vor sich hinbrodelt und bei nächster Gelegenheit
wieder ausbricht. Möglichkeiten:
- Konfliktmoderation/ Konfliktgespräch
- Streitschlichtung
- Mediation

Langfristig:
- Wenn es schon präventive Maßnahmen gibt, diese überprüfen.
- Regeln gemeinsam beschließen.
- Das soziale Klima in der Gruppe und im Betrieb verbessern.
- Fortbildung und Trainings ermöglichen.
- Netzwerke bilden.
Bei gewaltträchtigen Situationen gibt es mehrere
Handlungsnotwendigkeiten und Handlungsstrategien.
Über die Notwendigkeit einer Sofortmaßnahme in der akuten
Situation hinaus gibt es Strategien, den Konflikt kurzfristig zu bearbeiten,
zu klären und zu bewältigen.
Langfristige Maßnahmen sind vor allem dazu da, Gewaltvorfällen
vorzubeugen.
Sie finden in der Regel auf verschiedenen Ebenen statt:
- auf der Ebene der Ausbildungseinrichtung,
- auf der Ebene der Auszubildendengruppe und
- auf der persönlichen Ebene des Ausbilders.

