Grundsätzlich dürfen nur Regeln aufgestellt werden, die sich überwachen und durchsetzen lassen (anderenfalls verlieren die Ausbilder und die Ausbildungseinrichtung an Glaubwürdigkeit).

Parallel zur Erarbeitung der Gruppenregeln sollte die Erarbeitung von Konsequenzregeln stattfinden. Es geht hier darum, sich auf einheitliche Vorgehensweisen und Konsequenzen bei Regelverletzungen zu einigen.

Im Rahmen der gemeinsamen Einführung von Regeln ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Sanktionen vor allem als Wiedergutmachung genutzt werden. Dies ermöglicht die Sanktion von Regelverstößen, ohne zu einem bestrafenden oder autoritären Erziehungsstil greifen zu müssen.

In wöchentlichen Gesprächen wird die Einhaltung der Regeln ausgewertet. Die vereinbarten Sanktionen bei Regelverstößen müssen regelmäßig und konsequent umgesetzt werden. Die Auszubildenden müssen so lernen, dass Regeln unabdingbarer Bestandteil für jedes menschliche Zusammenleben sind und ständige Regelverstöße nicht nur das Gruppenklima beeinträchtigen, sondern auch die eigene Berufskarriere gefährden.

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Tipp  Sanktionen
 
Beispiele: Sanktionen für Nichteinhaltung von Regeln

  • Entschuldigung (mündlich vor der Gruppe mit Handschlag oder schriftlich),
  • Übernehmen einer Zusatzaufgabe,
  • Materielle Wiedergutmachung,
  • Geschenk,
  • etc.