Die Macht der Gedanken

Es waren zwei unterschiedliche Personen derselben Situation ausgesetzt. Bei Herrn Baumann hat sie eine Stressreaktion ausgelöst, bei Frau Mallmann nicht.

Beide empfanden die Situation zunächst als unangenehm. Frau Mallmann wusste allerdings, wie sie mit der Situation umgehen kann. Herr Baumann dagegen fühlte sich der Situation ausgeliefert.

Das Beispiel von Frau Mallmann zeigt: Weder die Stresssituation noch die negativen Gefühle, die unsere Gedanken zunächst auslösen, müssen zwangsläufig zu einer Stressreaktion führen. Entscheidend ist auch, ob man glaubt eine Situation bewältigen zu können oder nicht.

Umdenken

Oft erleben wir bestimmte Situationen als besonders belastend, weil wir an der eigenen Perspektive festhalten. Wenn wir es schaffen, gedanklich eine Situation aus einer neuen Perspektive zu betrachten, können wir einen Abstand von dieser Situation erreichen oder diese sogar in einem neuen Licht sehen. Ein Perspektivenwechsel kann helfen, Stress zu vermeiden oder abzubauen.

Foto: Perspektivenwechsel

 "Ich weiß nicht,
  wie ich das
  auch noch
  schaffen soll."

Foto: Perspektivenwechsel

    "Naja, da rede ich
    mal mit den Jungs
    und Mädels,
    irgendwie werden
    wir Schon eine
    Lösung finden."