Von Cyberbullying wird gesprochen, wenn mithilfe neuer Kommunikationstechniken wie Handys oder Computer in SMS, E-Mails oder in Chatrooms Jugendliche verleumdet, bedroht und belästigt werden.
Als Happy Slapping wird die Aufzeichnung von eigener oder beobachteter Gewalt auf Handys bezeichnet, die dann von Handy zu Handy oder übers Internet verbreitet wird. Die Bilder sagen allerdings noch nichts über den Ernst der dargestellten Situation aus. Denn das multifunktionale Handy ist eines der Lieblingsmedien Jugendlicher. Nicht alle Darstellungen zeigen "reale" Gewalt. Es kann sich auch um Inszenierungen in der Clique handeln, bei denen nur das Medium genutzt wird, aber niemand zu Schaden kommt. Die Unterlegenen werden als Kleindarsteller, nicht als Opfer angesehen. Allerdings können die Grenzen fließend sein und es besteht die Gefahr, Gewalt als kollektives Freizeitvergnügen anzusehen.
Mit Snuffing wird die Darstellung von Szenen bezeichnet, in denen vor laufender Kamera Menschen grausam verletzt oder getötet werden. Solche Horror-Videos können mit Handy oder im Internet verbreitet und andere Jugendliche zum Hinschauen gezwungen werden.


