Bedeutsame Elemente der Gewaltprävention sind
- eine Akzeptanz der gewaltpräventiven Maßnahmen durch das gesamte Kollegium herbeiführen,
- die Ausbildungseinrichtung nicht als Ort des Lernens definieren, sondern gemeinsam als Lebensraum gestalten,
- die Unterrichtskultur weiterentwickeln, d. h. innovative Unterrichts- und Erziehungsformen unter Berücksichtung sozialen Lernens einführen,
- neben der Stoffvermittlung die Persönlichkeitsentwicklung der Auszubildenden, die Entwicklung eines stabilen Selbstwertgefühls und die Förderung sozialer Verantwortung als gleichrangig betrachten,
- die Kommunikations- und Kooperationsstrukturen verbessern,
- ein internes Konfliktmanagementsystem einführen,
- eine Vertrauensperson haben (bzw. von den Auszubildenden wählen lassen), an die sich Auszubildende bei Problemen, zum Beispiel bei Mobbing, wenden können,
- die Auszubildenden am Aufstellen der Regeln, Sanktionen und Vereinbarungen (zum Beispiel in Form eines Vertrages), die das gewünschte Verhalten in der eigenen Lerngruppe beschreiben, beteiligen,
- eine individuelle Leistungsförderung der Auszubildenden ermöglichen,
- die Berufsperspektiven der Auszubildenden verbessern und aktiv unterstützen,
- interne Fortbildungen und Supervision vor Ort, Austausch mit Kollegen durchführen,
- externe Kooperationspartner vor Ort finden, die im Bereich der Gewaltprävention und der Begleitung aktueller Gewaltfälle die Ausbildungseinrichtung unterstützen und beraten,
- ein Gewaltpräventionsprojekt durchführen.


