Im Mobbingfall
- Mobbing nicht ignorieren,
- Einzelgespräche mit Opfer und Täter,
- "zusehende" Gruppenmitglieder ansprechen,
ihnen die Perspektive des Opfers erfahrbar machen,
sie zur Unterstützung des Opfers motivieren,
- Vereinbarungen treffen (Mediation, Wiedergutmachung
im Sinne von Täter-Opfer-Ausgleich, Unterstützungsvereinbarungen
mit den "Zusehenden"),
- Konsequenzen für den Täter (Ordnungsmaßnahmen,
Strafen),
- in der Ausbildungsgruppe thematisieren, deutlich
machen, dass Mobbing nicht geduldet wird,
- mit Kollegen thematisieren, Maßnahmen
gemeinsam durchsetzen,
- externe Beratung einschalten.
Präventiv
Auf Gruppenebene
- Mobbing thematisieren, die Folgen für die Opfer
verdeutlichen,
- Maßnahmen gegen Mobbing gemeinsam
erarbeiten,
- Vereinbarungen treffen Verhaltensverträge
abschließen,
- Mediations-Programme durchführen,
- externe Berater bekanntmachen, um Schwellenängste
abzubauen.
Auf Ebene der Institution
- eindeutig Stellung gegen Mobbing nehmen,
- klare Strukturen und Verantwortlichkeiten
schaffen,
- Transparenz in Bezug auf Entscheidungen
herstellen,
- Auszubildende an Entscheidungsprozessen
beteiligen,
- Maßnahmen gegen Mobbing erarbeiten und bekannt
machen,
- Ausbilder regelmäßig schulen,
- externe Unterstützung einholen,
- ein Netzwerk für Beratung und Hilfe für
Opfer (und Täter) schaffen.
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